Durchsuchen nach
Schlagwort: Weihnachten

Hollquick – Kapitel 11 – und Finale

Hollquick – Kapitel 11 – und Finale

Noch immer erschüttern Explosionen das Gebäude. Offenkundig geht eine Ladung Visionums nach der anderen hoch, hinterlässt Regenbögen, die an der Seite der Festung heruntertropfen. Die Wache weiß offenkundig auch nicht mehr, was sie tun soll. Also singt sie Weihnachtlieder, offensichtlich, um zu zeigen, dass sie noch leben – und wer sie hören muss, der lebt auch noch. Die Kollegen, die mich bisher ignoriert haben, würden dies auch weiter tun. Ich kann ihre Füße hören, die entweder das Treppenhaus kaputttrampeln –…

Weiterlesen Weiterlesen

Hollquick – Kapitel 10

Hollquick – Kapitel 10

Sie rennen an mir vorbei, wenigstens 50 Gäste der Party. Sind die anderen tot oder wurden sie nur nicht eingeladen. Ein paar Orks feuern missmutige Salven in die weißen Wände. Sie brüllen „Nach oben, nach oben“, als ob das die einzigen Worte sind, die sie kennen. Wo ist Griseldis? Ich sehe sie nicht, hat sie Ruber noch immer in seiner Gewalt? Der Fahrstuhl! Ich schreie laut: „PLING!“ Die Orks stoppen ihr Waffen, starren sich an, kratzen sich gegenseitig die Stirn….

Weiterlesen Weiterlesen

Hollquick – Kapitel 9

Hollquick – Kapitel 9

Ich sehe eine Gestalt heranwandern. Fluchend. Dünn. Fast ein Mensch. Ich ziehe meine Waffe. Der Mann bemerkt mich nicht. Erst als ich ihm die Waffe gegen das bemalte Gesicht halte, blickt er auf. Und beginnt zu jammern. „Entschuldigen Sie bittschön, Sie sind ein Terrorist, Sie werden mich töten tun!“ Ich verdrehe die Augen. Wirklich? „Wer sind Sie?“ Er nickt heftig. „Ich bin … Tron. Mega der Vorname. Ich bin geflohen, das ist die Wahrheit!“ „Rauchen Sie?“, frage ich. Er lächelt,…

Weiterlesen Weiterlesen

Hollquick – Kapitel 8

Hollquick – Kapitel 8

„Wo sind die Zauberstäbe?“, fragt Ruber und ich weiß nicht, welche er meint, aber er spricht auch nicht mit mir, sondern mit Karol. „Was geht mich das an“, versucht Karol, diesmal in fast nicht so schlechtem Deutsch. „Naja, wir brauchen sie für du-weißt-schon.“ Karol grummelt tiefstes Heavy Metal, dann sagt er: „Otto.“ „Otto. Achso. Der ja. Hmm.“ Woher ich das weiß? Ich liege im Fahrstuhl, direkt über den beiden. Was die beiden im Fahrstuhl bereden, ist eigentlich eine Sache für…

Weiterlesen Weiterlesen

Hollquick – Kapitel 7

Hollquick – Kapitel 7

Was nun? Ich rappele mich auf und wandere die Treppe wieder hinauf. Meine nackten Sohlen reißen Muster in die aufgewirbelte Zigarettenasche. Mein ganzer Körper schmeckt nach Blut und Verzweiflung. Aus der Ferne dringt das Knirschen eines Wagens an mein Ohr. Ich schaue aus einem der Löcher, die der Ork in das magische Glas gehämmert hat, blicke nach unten und sehe einen Golem. Golems sind dankbare Bewahrer von Recht und Ordnung, aber dieser hier sieht müde aus. Und meine Augen sind…

Weiterlesen Weiterlesen

Hollquick – Kapitel 6

Hollquick – Kapitel 6

„Hallochen“ jault die Stimme und ich bin mir nicht sicher, ob ich gemeint bin, denn ich erhalte solche Begrüßungen eher selten. Dann aber wird mir klar, dass Otto, oder Oskar oder wer auch immer, angekommen ist. Ich grüße reflexartig zurück. Die Stimme wird nochmal lauter und mehr Heavy Metal. „Komm her. Sonst töte ich dich.“ Offenkundig kann er mich nicht sehen. Die Blitze im Hintergrund, die vom Dach hinunter nach L.A. sausen, blenden ihn offenkundig, so wie mich. Ich lasse…

Weiterlesen Weiterlesen

Hollquick Kapitel 5

Hollquick Kapitel 5

Hallo, ja, hallo. Ich bins wieder. Ich weiß, ich war abwesend. Lange Zeit abwesend. Aber ich habe eine Ausrede. Wer ich bin? Das ist einfach zu erklären. Man hat den Beginn meines Abenteuers vor einigen Jahren in eben jener magischen Bibliothek abgelegt, in der ich nun wieder sitze und schreibe. Und die Zeit ist gut und schlecht zu mir gewesen. Der Name ist Hollquick. Ich habe vor fast 4 Jahren meine Geschichte unterbrochen. Februar, so nennen es die Menschen. 2018…

Weiterlesen Weiterlesen

Adventus Santa – 24 – Bumm / Bumm2 / Epilog

Adventus Santa – 24 – Bumm / Bumm2 / Epilog

Der Kampf der beiden Titanen schien dem Schlitten nichts auszumachen. Die Nachtluft raste vorbei, als wäre sie ohne Widerstand. Rays Augen wurden von einem Schatten schneller Bewegungen getroffen , er drehte sich um. »Santa!«, rief er. Candy tat es ihm gleich. Ihre beider Augen trafen sich. »Er lebt!« »Krampus auch …«, meinte Candy. »Was sollen wir tun?«, fragte Ray, doch die Rentiere hatten den Kampf auch mitbekommen. Das Licht, das Rudolfs Nase ausstrahlte, flackerte wild, als er seinen Kopf umwandte,…

Weiterlesen Weiterlesen

Adventus Santa – 22 – Verrat

Adventus Santa – 22 – Verrat

Der Schlitten schoss durch die Nacht. Die Kräfte, die die Geschenke sonst hinderten, in die Finsternis hinauszufallen, presste Rob und Ray an in die lederbezogenen Sitze. Die Kälte drückte jeden Atemzug aus ihren Lungen. Ihre Augen flimmerten. Sternenlicht zuckte in der Ferne. Der Mond ließ sein Gleisen über die verschneite Welt fließen. Die Welt schwieg, betäubt vom atemberaubenden Rauschen der Luft. Aber da war etwas anderes. Die Rentiere rasten zwar auf einem vorgezeichneten Kurs über den Himmel, aber sie schienen…

Weiterlesen Weiterlesen

Adventus Santa – 21 – Durch die Eistore

Adventus Santa – 21 – Durch die Eistore

Nichts passierte. Sie versuchten es immer und immer wieder. Santa blieb leblos, ein Körper, den nur die Kräfte seiner eigenen Gravitation zusammenhielt. Rob schaukelte hin und her, als säße er in einem Schaukelstuhl. Rays Mund fühlte sich trocken an. Unendliche Müdigkeit hatte sich in seinen Kopf gestohlen, presste ihn zu Boden. Seine Worte waren zu Mantras geworden, ohne Sinn, nur noch Silben einer verlorenen Sprache. »Entweder es funktioniert sofort – oder nie«, meinte Candy, deren Flügel traurig an ihrem Rücken…

Weiterlesen Weiterlesen