The Heritage

The Heritage

John admired the streets in front of his house. They were beautiful, more beautiful than the ones, he had lived on. Back in the days, when he had been »gone missing«, his main places to stay were the streets – or old buildings near older streets. He loved the cobblestones, their unsteadiness, their glimmer during the twilights. Old lamps threw their orange lights, more or less yellow than a nicotine stained wall, on those stones, echoes of light and sound…

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The House

The House

The house looked at me and I stared back. The windows, lidless and dark, showed no other emotion than pure despise. I did the best I could do. I turned back to the street. The streetlights glowed, nicotine-colored lights surrounded my black shadow like a shield. And yet, they were not able to disconnect me from my fear. And my work. My work was simple: You visit a house, you check out, who is the renter or owner of the…

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Dr Draam

Dr Draam

# Disclaimer: Der Text entspricht im großen und ganzen der phonetischen Version von „Erzgebirgisch“, da ich dort geboren bin und lange dort lebte. Ich habe allerdings selten Bücher in diesem Dialekt gelesen. Iesch ka gar ned su rischtisch begreifen, wos domos wärklich passierd is. S gibt noch Erinnerunge, abr dr Rest bleibd im Vorborgene. Villeischt wars vor zwanzsch oder dreissch Garn, mor muss siech erinnorn, abor äs fällt schwer. Mansche Worde wergn nich mehr so gud wie domols. S war…

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Das alte Haus

Das alte Haus

Ich wanderte über den Rasen. Die knusprigen Herbstblätter waren vom Nieselregen aufgeweicht worden, wurden zu Matsch, als meine Stiefel sie berührten, wie dunkelrote Cornflakes in einer Schüssel aus braungrüner Milch. Das Haus war nur noch wenige Schritte entfernt. Die fünf Fenster, die auf mich herabstarrten, erinnerten mich an lidlose Augen, unbarmherzig und kalt. Und nicht leer. Vor Augenblicken noch war ich nicht bereit gewesen, das Anwesen des verstorbenen Mr. Richards zu betreten. Der Zaun, dessen verrostete Spitzen in den Himmel…

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Hayes – Die verlorene Prinzessin – Kapitel 14.3

Hayes – Die verlorene Prinzessin – Kapitel 14.3

Tentakel krochen aus den Wolken heran, winzige Finger, die nach allem griffen. Holz zischte bei Kontakt mit den ölig glänzenden Gliedern, löste sich auf, tropfte auf den Boden hinunter. Ein dumpfes Lachen kroch aus dem Innern Sovenos, hielt sein Fleisch, seine Knochen gepackt, ließ die Marionette, die er war, herumtanzen, während es gleichzeitig seinen Körper zu Boden drückte. Hayes versuchte weiterhin, sich aus der hypnotischen Umklammerung des Grauens zu lösen. Auch Kemors Leib zuckte unkontrolliert. Blut tropfte aus seiner Nase,…

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Hayes – Die verlorene Prinzessin – Kapitel 14.2

Hayes – Die verlorene Prinzessin – Kapitel 14.2

»Soveno«, zischte der Mann, als würde er den Namen nicht nur verabscheuen, als habe er ihn vergessen. »Soveno«, meinte Hayes. Ihre Augen hingen über Bernhards Gesicht. Bewegte sich da etwas? War da ein Zucken, eine Erinnerung an die Wirklichkeit? »Ich werde ihn töten lassen, wenn die ganze Sache vorbei ist. Vorbei!« »Was soll vorbei sein?«, fragte Hayes. Nun grinste der Mann. »Wenn die Zeit reif ist, dann wird meine Existenz unendlich sein!« »Deshalb hälst du die Prinzessin gefangen, nicht wahr?…

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Hayes – Die verlorene Prinzessin – Kapitel 14.1

Hayes – Die verlorene Prinzessin – Kapitel 14.1

Die Wände verschwammen, verwandelten sich in ein Meer aus Finsternis und Schmerzen. Grüne Flammen züngelten zwischen den Wellen entlang. Blitze krochen über die Decke, wanderten zwischen dahingleitenden Wolken hin und her. Hayes fühlte, wie der Boden schwankte, als wäre sie auf einem Boot in der Mitte eines Gewittersturms. Die Luft roch nach Magie, eine elektrische Kraft, die alles erfüllte, jede Faser ihres Körpers zum Zittern brachte. Selbst die Tiefen unter dem Weinberg hatten sich nicht so bösartig angefühlt. Ja, bösartig…

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Hayes – Die verlorene Prinzessin – Kapitel 13.3

Hayes – Die verlorene Prinzessin – Kapitel 13.3

Sie krochen weitere Treppen hinauf. »Halt«, signalisierte Hayes, die durch einen Spalt der Tür am Ende der letzten Treppe schaute. Vor ihr wanderte eine Handvoll Soldaten durch die Gemäuer des Gebäudes, marschierte, als gäbe es nichts anderes zu tun. Sie schloss die Tür, drehte sich um, setzte sich auf eine Treppenstufe. »Es wird Zeit, dass die Männer angreifen. Sonst sitzen wir hier fest, bis …« Ja, bis wann? Bis jemand in den Keller gehen würde, um in einer Meute verformter…

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Hayes – Die verlorene Prinzessin – Kapitel 13.2

Hayes – Die verlorene Prinzessin – Kapitel 13.2

Als sie die Mittel der Treppe erreichten – zumindest fühlte es sich so an – merkte Hayes, dass das Gewicht sich zu ändern schien, als hätte sie den Punkt erreicht, die Kante eines Abgrunds. Sie drehte sich um. Ihre Begleiter wirkten ängstlich, doch konnte sie fühlen, dass die Männer sich überwinden würden, wenn sie mit gutem Beispiel voranging. Sie sprang nach vorn. Ihre Füße lösten sich vom Boden, sie schwebte für einige Augenblicke, fühlte, dass sich ihr ganzes Gewicht im…

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Hayes – Die verlorene Prinzessin – Kapitel 13.1

Hayes – Die verlorene Prinzessin – Kapitel 13.1

Das silberne Glas flimmerte und schmolz dahin. Wellen krochen mit jedem Atemzug über den glitzernden See, der sich vor ihnen ausbreitete. Das Echo des Gesichts seiner Majestät verhallte im Knirschen seiner Zähne. Seine Augen waren zusammengepresst, als würde er den Abgrund nicht sehen wollen, der in seinem Fleisch wütete. Die Kristalle, die unter der Haut des Mannes lebten, glühten. Ihr teuflisch grünes Feuer brodelte, als ob es leben würde. Dennoch verbrannte der König nicht, auch stiegen keine Rauchwolken auf. Er…

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