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Kategorie: Midnight-Stories

A song

A song

From the midnight clouds someone is singing from the midnight clouds from the shadows of the moons someone is singing from the shadows of the moons from the bright abyss someone is singing from the bright abyss from the river of molten glass someone is singing from the river of molten glass from ash-covered bones no one is singing from the ash-covered bones from my unsteady steps no one is singing from my unsteady steps from the echoes of the…

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There is a creature outside my window

There is a creature outside my window

There is a creature outside my window there is a thing, maybe a man, I have no reason to believe, that its real I have no words to describe its form I have no need to paint a picture in your mind it has a form, I am sure of and eyes and nose and ears and arms and legs, maybe too many, but not enough to move its body near my window. It even may have a mouth full…

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Iqqs

Iqqs

Die Monster kamen vom Himmel, ritten auf Wolken aus Feuer durch die einsame Nacht. Ihre Augen glitzerten wie sterbende Sterne, ihre Schreie rissen die Finsternis entzwei. Eiserne Boote, die über das Firmament segelten, brachten tausende von Ihnen, wie Regen aus tödlicher Ferne. Ich sah sie. Ihre Flügel rammten sich tief in den fruchtbaren Boden, der die heiligen Ebenen bedeckte; ihre Krallen durchbohrten die blauen Berge von Misakor, als wären sie ungeformter Staub. Das Feuer in meinem Zelt brachte meinem Herzen…

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Lykas Skriptorium als PDF-Datei!

Lykas Skriptorium als PDF-Datei!

Was lesen Menschen? Bücher? Geschichten? Worte? Buchstaben? Töne… äh, egal… Jedenfalls möchte ich euch heute (und auch in Zukunft – voller Dankbarkeit) mein Blog, alle bisherigen Projekte als Datei anbieten. Sie wird auch entsprechend aktualisiert. Ich veröffentliche den Blog als PDF-Datei. Alle Projekte sind über ein Inhaltsverzeichnis aufrufbar. Es handelt sich lediglich um eine Kopie des Blogs – keine Überarbeitung. Lykas Skriptorium Die PDF-Datei wurde außerdem auf Archive.org hochgeladen: https://archive.org/details/lykasskriptorium (dort auch als ebook-Dateien verfügbar)    

Sie lächelte zurück

Sie lächelte zurück

Das sündhaft teure Kleid hing an ihr wie eine Wolke an einer Bergspitze: unfähig, abzuregnen, auf ewig gefangen. Das Gesicht, das der Spiegel ihr entgegenwarf, trug eine Menge Mißmut in sich, Mißmut mit Sz, nicht mit Ss. Sie konnte den Unterschied zwischen beiden Schreibweisen im Kräuseln ihrer Lippen erkennen, das Flimmern der feinen Schnurrbarthaare, die auch tägliche Behandlung mit Laser und Creme überstanden, als wären sie Kakerlaken: unsterblich und abgrundtief hässlich. Mit einem Mal fühlte sie sich nicht mehr so…

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Der Tropfen

Der Tropfen

Moleküle verschmelzen, sammeln sich, wachsen, werden eins, werden zu einem Tropfen. Schwerer und schwerer wird dieses filigrane Gebilde, diese unsichtbar transparente Menge an Unendlichkeiten, bis die Schwerkraft sie von der Stelle reißt, an der sie gewachsen ist, sie aus dem Zentrum der eigenen Existenz in die Tiefe mitnimmt. Beschleunigungen lassen die dünne Haut des Tropfens flattern, lassen winzige Flügel wachsen, Fallschirme, dünner als der Atem eines Schmetterlings, doch unaufhaltsam wirkt die Welt, die trilliardenfach größer scheint. Der Tropfen zersplittert beim…

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Rattenmelodie

Rattenmelodie

Der Donner war verklungen. Die Lichter flackerten, hinterließen Echos in den Augen der Leute, deren Münder wie schwarze Löcher vor dem grauen Flimmern des Abgrunds wirkten.   “Was war das?”, fragte eine Frau.  “Was schon… weiß ich doch nicht”, brummte eine andere, die gerade versuchte, auf ihrem Smartphone eine Meldung abzuschicken – erfolglos.  “Meine Damen und Herren. Verzeihen Sie bitte die Umstände, aber die Bahn kann nicht weiterfahren … nicht für diesen Augenblick, nicht für längere Zeit. Bitte bleiben Sie ruhig….

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Car Rollen Eingekauft

Car Rollen Eingekauft

Na-auf zum günstgen Jagen verklärt in schlimmorn Tagen und Fragen, was nur fragen, als wäre nichts zu klagen wird alles geworfen in den Wagen mein Versagen Freitäglich sonnlich heiter gemildete grün-Schreiter über Ampelgelicht zum Jüngsten-Altgericht vorbei den trütenden Töten und Nöten, ja, eindeutig Nöten vorbei an Roggenrollern mit ihren Prollern Mechanisierte Fense öffnen den Füßen in Gänze Nicht Fense, Türe, ich könnte… schwürde, da war ein Schild Verboten gilt der Eintritt, Zweitritt voraus Klimaanlage ist eindeutig geschaltet aus Fleissig zitternde…

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Vom Kriechen und Wandern

Vom Kriechen und Wandern

»Lassen Sie ihn in Ruhe«, ruft die alte Frau, deren Gesicht aussieht wie 50 Jahre Bier und Glimmstengel, doch ihre Stimme verhallt in den Tiefen der Ubahn-Station. Niemand mag sie hören; ihr Fluchen allein hebt die Augen der Besucher, ihre Gedanken folgen dem Draht in das Licht der Neonröhren. »Ruhe«, summt zwischen den Stahlpfeilern umher, die das Dach über dem Donnern der Bahnen zusammenhalten, sich entzerren, bleiben, verstummen. Sie meint mich und den alten Mann, der vor mir umherwankt, als…

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Die Fremden

Die Fremden

»Robert!« Brian wirbelt herum, sein Gesicht ist kalt wie der Oktoberwind, der sich durch die halbtoten Äste der großen Linde über ihm schiebt. Keine Antwort. Wieder versucht es der Junge: »Robert!« Stille liegt über der Lincoln Street. Ein fernes Auto hupt, doch nach Augenblicken verhallen die Echos der durchdrehenden Reifen in der Finsternis. »Mist«, flucht der Junge, schlägt sich die Hand vor den Mund. »Robert«, flüstert er zwischen seinen Fingern hindurch. »Wo bist du?« Brian kennt die Antwort. Robert ist…

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