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Autor: Lyka

Emanuel wurde im verschlafenen und meistens verschneiten Erzgebirge geboren und verbrachte dort mehrere Jahre, bis er im Alter von 27 Jahren, 1 Monat und wenigen Tagen nach Berlin zog. Im Jahre 2003 bis 2006 schrieb er unter verschiedenen Pseudonymen Gedichte und Kurzgeschichten in verschiedenen Internetforen, legte jedoch eine längere Pause bis zum 23.05.2010 ein. An diesem magischen Tag begann er mit den Arbeiten an seinem Debüt "Der Club der Dilletanten", welches er 2011 beendete und 2012 veröffentlichte. Zwischenzeitlich hat er mehrere Bücher als Ebooks veröffentlicht, die über verschiedene Shop-Seiten verfügbar sind. Weiterhin schreibt Emanuel über sein Blog "Lykas Skriptorium" Novellas, Kurzgeschichten, Flash-Fiction und Gedichte.
Werbung! Das Haus! der kreischenden! Schatten!

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Nachdem man mit Filmen wie »Bis das Blut gefriert«, »Tanz der Totenköpfe« über »Nightmare on Elm Street«, »Tanz der Teufel« bis zu den überaus unterhaltsamen Spät-90er-bis-früh-00er Filme wie »Haunted Hill«, »13 Geister« aufgewachsen ist, ist es unvernünftig, jetzt einen Horrorfilm in Buchform zu veröffentlichen. Das Konzept von »Jugendliche betreten ein böses Haus – Wer wird wohl überleben?« ist doch völlig überholt. Oder doch nicht? Wer erinnert sich nicht an die hintergründigen Schatten, das Flüstern der Türen, die von unsichtbaren Händen…

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Whymes

Whymes

Are you too fond of the world beyond? Maybe you need – like a reed near a pond – something to eat. Ignore the fake: Imagine a lake where the winds make waves create illusions and tales of fate. So rhymes become form and this is the norm, the narration of life: the focus to strive the endless want the fear for »beyond«.

Des Frühlings Erwachen in B-Moll

Des Frühlings Erwachen in B-Moll

gewünscht und erdichtet: Des Märzens Sonne sich erhebt des Frühlings Schleier widerstrebt dem grauen Graupel, dessen Wert der Winter umge- umgekehrt Die Lebenswerte Blumenschar vergeht vor Warten, das ist klar doch Frost nur klingt in kühler Pracht die Blumen träumen durch die Nacht Doch auf, die Worte sind gequält es haben Stunden nur gefehlt bis dass des Frühlings Sonnenschein hüllt Blumenmeer und Menschen ein

I am not here – yet

I am not here – yet

I am not here yet I am just the essence of things to come of dreams to fear of love to conquer I am the others the wordless builders of holy fates of destinies unseen I am the scribe the ponderer who ponders way too much instead of listening to them which are the things to come

Some thing about time

Some thing about time

I feel time behind every breath behind every heartbeat behind every smile every pain, every step   I feel time and its just it: that death is not only a possibility but there mere outcome of this what I call life.   Without life there is no time and without time, there is no movement and yet I wish I could stop for one eternal moment   All precious things are lost when time goes by when smiles are withering,…

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La ’nrete

La ’nrete

Von allen Dingen, die mir widerfahren sind, sind die wenigen Augenblicke, in denen ich innehalten und die ausatmen konnte, die einzigen Erfahrungen, die wirklich etwas bedeuten. Jeder – so glaube ich – der sein Leben auf Basis zweiter Hand gegründet hat, auf Bücher und Filme, auf Serien und dem Murmeln von Hintergrundinformationen, auf Gerüchte und Verbindungen zwischen Personen und Dingen, dieser »jeder« wird begreifen, dass wir nur die Summe aller einsamen Gedanken sind, die sich dann einschleichen, wenn das Feuer…

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Der Termin

Der Termin

Die Türklingel reagierte prompt, doch für den Lautsprecher dauerte es länger, seiner Aufgabe zu folgen. »Hallo?«, fragte eine Stimme, verzerrt von hunderten Metern Kabel, die bis in die Höhe hinaufragten, je nachdem die Sekretärin der Firma »Hocks und Mozera« ihren Bürodrehstuhl rotierten lassen würde. Hans senkte seinen Blick von der Fensterwand hinunter zum Mikrofon der Anlage, um seine Lippen an das Plastikgitter zu pressen, damit das Rauschen der herum-eilenden Autos auf der Hauptstraße hinter ihm seine Existenz nicht auslöschen würden….

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Wie bitte?

Wie bitte?

Siehst du das Meer, das Schloss mit dem großen Geschoss davoneilen, verweilen wir doch am Strand dort, im Sand (der Reim nicht interessant).   Siehst du korallenweiß, den Meerschaum wie Schweiß der in den Augen brennt und mich vom Lichte trennt   Von Lichtern hell umsäumt und Bäumen wild umbäumt und Träumen sehr umträumt der Meerschaum, cool umschäumt.   Doch nun zurück zum Schloss mit dem großen Geschoss ich stehe noch am Strand hier liegt mir zuviel Sand.   Und…

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Hollquick Kapitel 4

Hollquick Kapitel 4

Zwei Orks haben sich davongemacht, sind im linken Ausgang, der vom Vorzimmer durch die Reihen der Nebenabteilung (Visionum und Verträge) führt, verschwunden. Was für ein Schachtelsatz, aber besser als wenn ich stotternd mit dem Finger auf irgendwelche Ecken zeige, die sonst keiner sieht. Die große Holztür, die den Partyraum von mir und dem Vorzimmer trennt, wurde zugeschlagen, als Rans Ruber seine kleine Rede beendete – die augenscheinlich was mit der Familiengeschichte von Uto (ich nenn ihn ab jetzt so, denn…

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Hollquick – Kapitel 3

Hollquick – Kapitel 3

Wo bin ich? Ich erinnere mich an Schmerzen, die aus dem Balokarz geflossen sind, mehr als Tage vor meiner Entdeckung, dass das Visionum mehr ist als nur angedeutet – es ist eine Macht. Aber genug vom trantütigen Herumgewanke in eigener Seelennot. Naratomika. Ich kenne sie. Sie ist die von ihm, also vom Chef, Rockmusik-Accessor. Mein Kopf schmerzt. Irgendwie bin ich eine Viertelmeile von dem entfernt, was man Realität nennen könnte. Sind Wochen vergangen oder nur Tage? Mist. Richte dich auf,…

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