Black Metal Cowboy – Tote spielen keinen Techno – Kapitel 11

Black Metal Cowboy – Tote spielen keinen Techno – Kapitel 11

Kapitel 11 – Überraschung!

murmelt der Alte, als der Rauch sich verzogen hat und einen etwas besseren Blick erlaubt. „Schau“, sagt er und zeigt auf das Lager der Gemeinschaft, in dem dutzende Personen, winzigen Lichtern gleich durch die Gegend eilen, vorbei an Gebäuden, die an alte „Beetle Baily“-Comics erinnern. Gelächter unzähliger Kehlen tröpfelt langsam durch die Nacht. „Eine Falle“, flüstert Sheriff Wintersorrow. Sein Vater nickt. „Du wusstest es?“ „Nein, aber diese Typen waren doch…“

Niemand sagt etwas. „Was wird mit dem Cowboy-Mann?“ Sheriff Wintersorrow bückt sich, nimmt das Kind in die Arme und schweigt. „Sollen wir ewig warten? Die haben Mama. Und der komische Mann da, der war auch lustig.“ Sie deutet auf das Lager.

„Überwältigt. Das sind einfach zu viele und sie haben auch noch das Buch.“

Sein Vater schweigt wieder. Er hat wenig gesprochen, seit sie aus dem Auto geworfen wurden. Ein Befehl, hinausgezerrt in die Finsternis. „Ihr seid uns im Weg.“ hatte Matt gesagt und freudlos gelächelt. Dann waren sie, nur mit Abblendlicht weitergefahren, ein paar dutzend Meter vor dem Gelände zum Stehen gekommen. „An einer Stelle haben sie eine Lücke in ihrer Überwachung. Mein Kontakt hat mir einen Plan geschickt.“

Eine Wand aus Licht hatte sich heulend in den Himmel gebohrt. Grelle Blitze, Sirenen und Geschrei, überall. Eine Menschenmenge hatte sich in Windeseile um die Angreifer versammelt, eingeschlossen, überwältigt. Mehr war nicht zu sehen. Jubel hatte sich augenblicklich aufgebäumt, war langsam wieder versiegt. Sie hatten das Buch. Sheriff Wintersorrow wusste es einfach. Ein Gefühl bohrte sich durch seine Eingeweide: eine Falle, um das Buch zu bekommen.Mehr war es nicht gewesen. Diese Hipster glaubten einfach alles, was sie glauben wollten. Das Buch… war weg.

„Das Buch…“

„ist weg, Vater.“

„…ist nicht wirklich wichtig, Sohn.“

„Wie?“

„Nichts. Wir machen uns auf den Weg und erwarten…“ er lächelte finster “ und erwarten das Schicksal.“

„Vater, deine Sprüche machen mir Sorgen.“ er kratzt sich am Kopf und setzt seinen Hut auf.

„Opa, woher kennst du den Cowboy-Mann?“

Der Alte lächelt ihr zu. „Soll ich dir mal eine Geschichte erzählen?“ Die Kleine klatscht in die Hände. „Ja, eine Geschichte und dann befreien wir unsere Freunde!“

Die Kommentare sind geschloßen.