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Monat: Mai 2011

Augenblick – Der Efeu

Augenblick – Der Efeu

Wenn ich von der Arbeit komme, also meistens in den Dämmerungs- oder Nachtstunden, starre ich manchmal sekundenlang in einen Friedhof hinein, der auf dem Weg liegt. In der Dämmerung kann man die dunklen Kreuze erkennen, hinter dem Hauch der Finsternis die unbeschienenen Platten sehen, dort, wo nichts mehr ist. Wo sie ruhen. Einige Schritte weiter und ich erkenne ein Haus. Es ist komplett mit jenem dunkelgrünen Efeu behangen, der mich an das Haus meiner Großeltern erinnert, jedoch hängt es nicht…

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Schwarzer Schlitten

Schwarzer Schlitten

Die Ampel steht noch immer auf Rot. Kein Hauch von Wind bewegt die erdigen Fetzen Straße in der sengenden Sonne. Asphalt beginnt zu kochen. Die Stirn verschwitzt, der Magen revoltiert, die Hände gefaltet, ins Kunstleder gepresst. Das Lenkrad ruckt leicht, während er die Arme lockert. Zu leicht eingestellt? Keine Ahnung. Es geht um so vieles und doch ist es ihm egal. Der Körper presst sich wie von selbst in den Sportsitz, lang zusammengespart, fast doch noch gestohlen, dann doch geschenkt….

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Frosch im Morgenmantel im Wunderwunderwunderspaßland

Frosch im Morgenmantel im Wunderwunderwunderspaßland

  Kehren wir nun um, um uns in die Schatten der Weltstadt B. zu begeben und folgen wir den staubigen Schritten einer Kreatur, die … nicht mehr da ist. Großschwarze Augen starren ohne einen Wimpernschlag auf den erdbeerfarbenen Strahl, der sich in die Himmelsweite ergießt. da, ein Motte, die aufgeschreckt in der Ferne herumtanzt und mittels blauem Brombeerzungenstrahl im Mund eines Froschs landet. Nicht nur eines Froschs, DES Froschs, der hier wartet, ob sich etwas tut. Doch das Pulsierende Licht…

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Berlin: S-Bahn – Zwischendimension

Berlin: S-Bahn – Zwischendimension

Berlin… eine Stadt von Gestalten, die man bei Tag sehen und bei Nacht schreiend weglaufen kann, darf, wie auch immer durch die Bauarbeiten noch immer darauf dressiert, meinen Weg über die S-Bahn zu bestreiten, nach einem bizarren Fußweg durch die Bauarbeitengesprenkelten Fußwege am Alexanderplatz… stehe ich in der Bahn und versuche “Conan” über mein Handy zu lesen. das gelingt recht gut, dank der Kindle-Software auf dem HTC-Wildfire. Eine Stimme lässt sich aufschrecken, dann resigniert zusammensinken: “Möchten Sie eine Zeitung kaufen?”…

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Berlin: S-Bahn – Die Musik aus der Tiefe

Berlin: S-Bahn – Die Musik aus der Tiefe

Es mag sein, dass wir sehr viel von der Welt wissen, von den sozialen Interaktionen, von Pflanzen und Tieren, von Lebewesen im Allgemeinen, die unsere Welt bewohnen, die unserer Sichtweise (in hellem Tageslicht) angepasst sind. Jedoch muss man sich eingestehen, dass nicht überall Licht scheint und dass man nicht überall Fackeln oder Taschenlampen nutzen kann: wo die Dunkelheit hinter einem undurchdringlichen Schleier liegt, so dass man sich ängstlich davon fern hält. Ich habe bereits vor einiger zeit eine düstere Erfahrungen…

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Berlin – Studium eines Schattenwesens in der S-Bahn

Berlin – Studium eines Schattenwesens in der S-Bahn

Berlin Die Sbahn unendliche Weiten wir schreiben… 2011. Die Umgehung meiner Ubahn dank gewisser baulicher Betätigungen bis November hin zwingt mich förmlich in Richtung S-Bahn, von der ich mir, nebst schneller Bewegung auch einen freien Blick in die schönen Häuserschluchten von Berlin erhoffe. Wenn die Leute nicht sind, die mich begaffen… Begaffen… eine Angewohnheit älterer Herrschaften (aus Neid, weil ich noch jung bin)… von Jungen (weil ich schon so vergreist bin), also bin ich es gewohnt und muss nicht mehr…

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! und i aus dem Wunderwunderwunderspaßland (Fröhlichen Muttertag)

! und i aus dem Wunderwunderwunderspaßland (Fröhlichen Muttertag)

Das Besondere an diesem Abend war nicht, dass der blütenweiße Regen das Gold von den Füssen der promenierenden Hauptstadtbesucher gewaschen hatte, sondern dass die Sonne an diesem besonders schönen Sonntagabend sich einfach weigerte, unterzugehen. Betroffene Zwerge suchten mit ihren getönten Sonnenbrillen nach Schatten, Elfen zwitscherten fröhlich in ihren Bäumen und Baumwesen, naja, die waren aufgeregter als ein Flusspferd bei Ebbe. Es war eine ausgelassene, pre-apokalyptische Szenerie, von der wir uns nun verabschieden werden, weil sie eigentlich nur dazu da ist,…

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Hasen im Wunderwunderwunderspaßland

Hasen im Wunderwunderwunderspaßland

Das ausgestreckte Bein seine Cousins, des Osterhasen, erwischte das weiße Kaninchen direkt am Knöchel und mit lautem Schrei schlug es mit der Nase voran direkt in den Straßenstaub. Wie von Zauberhand tauchte aus der anderen Richtung sein Cousin, der Osterhase aus dem nichts aus und half ihm auf. Das Weiße Kaninchen fluchte. Sein schönes weißes Fell war Gelb vom Sand und auch seine Nase schien zu bluten, wenn es versuchte, es mit einem papiernen Taschentuch abzuwischen. “Verdammt”, dachte es, als…

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Lyrik über Vögel vor dem Fenster morgens in der Dämmerung/In D-Moll/Reim-Dich-Modus

Lyrik über Vögel vor dem Fenster morgens in der Dämmerung/In D-Moll/Reim-Dich-Modus

Des Menschen Feind, ganz ohne Hast sitzt vor dem Fenster, auf dem Ast und schaut mit schwarzem Kullerblick betrachtet nun mein Dämmerglück. Ein Flügelschlag erweckt die andern, und statt zu reisen, südwärts wandern beginnen sie, gleich einem Chor, zu „singen“ in mein rechtes Ohr. Dem Pfeifen mag man abgewinnen dass, wenn man wach ist, freudig grinnen, doch wie so oft im Dämmerland ballt sich bereits des Schlummers Hand und eine Faust wird offenbar, die diese Zeit hasst, Früh und Jahr,…

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