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Monat: Januar 2011

Grim Reapers größter Fan

Grim Reapers größter Fan

Wie jeder gute Film unterliegen manche Dinge einer Kontrollinstanz, hier also meiner: ich hoffe, du bist älter als 16. Daher und zum Schutze meiner Interessen: Es ist nur Satire und Satire darf alles. Yeah. Und für den leichten Schlaf hinterher einfach eine Folge von Frasier anschauen. Danke Eine Gestalt hetzte durch den Regen, schlitterte über die noch halb gefrorenen Pflastersteine und blieb laut keuchend am Brückengeländer stehen. Sie hob ihren Kopf, ein schönes, aber verängstigtes Gesicht, blickte aufgeregt in eine…

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Berlin(?): Stillstand

Berlin(?): Stillstand

Es mag wohl angehen, dass meiner Großmutter Spruch „Voller Bauch studiert nicht gern“ richtig war. Tatsächlich fällt es mir schwer, klare Gedanken zu fassen, was vielleicht dennoch eher an dem Schock oder der Müdigkeit liegt, die sich beide über meinen Verstand eingefunden haben, schwebend, lauernd. Ich bemerke, wie ich ruckartig aufschrecke und aus dem Fenster starre, in die Dunkelheit. Das Lächerliche meiner Handlung wird mir bewusst, wenn mir einfällt, wo ich mich befinde. Ob es Realität oder Alptraum ist, mag…

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Berlin: U2 – Musikalisches Scharmützel

Berlin: U2 – Musikalisches Scharmützel

Teilweise handgebastelte Musik in der Ubahn ist eine schwierige Angelegenheit. Ich versuche, sie zu ignorieren, schraube den Lautstärkeregler meines MP3-Players nach oben, rede noch lauter mit mir selbst. Andere Menschen haben nicht die Möglichkeit oder die Lust, sich damit auseinanderzusetzen. Diese Geschichte läuft völlig fremde Musik ab, oder besser: nur mit der Musik der Gruppe “Gentle Giant”. Natürlich auf meinem Player. Ich stehe gemütlich, angelehnt an einer Tür, höre sanften Progressive-Rock, als sich hinter mir der Weg nach außen öffnet…

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Beziehungsstress, fast menschlich

Beziehungsstress, fast menschlich

“Guten Abend”, sagte Erwin mit zusammengepressten Augen und deutete auf die Küche. “Wo ist mein Essen.” Er zitterte und seine Tentakel vibrierten. Er konnte sich wohl nie daran gewöhnen, wie sie heimkam. Die eben Angesprochene, seine Frau hob eine Augenbraue Augenbraue. Er schüttelte den Kopf und die Tentakal segelten anmutig durch sein Gesicht. Winzige Knochenreste wurden dabei durch den Raum geschleudert und sammelte sich dekorativ an den bereits verdreckten Wänden. Ihr Gesicht flackerte wie der Fernseher, aus dem sie gerade…

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555-Eternity

555-Eternity

Ah, Sie sind Herr Müller, ja kommen sie doch rein. Regina wird Ihnen sicher einen Stuhl hinstellen. Regina, sei doch so lieb. Ah, schnell ist sie, meine Regina, ich wäre ohne sie komplett aufgeschmissen. Setzen Sie sich doch. Sie sind…äh… lassen Sie einen alten Mann seine Gedanken sammeln. Stimmt, Sie sind der Reporter. Ich sehe schon Ihren Gesichtsausdruck, Sie wirken enttäuscht. Ich merke schon: heutzutage kann man keinen mehr mit einer normalen Geschichte hinterm Ofen hervorlocken. Da muss was Knackiges…

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Sehen

Sehen

Als Eugen nach Hause kam, wunderte er sich sehr. Wo früher ein Topf auf dem Herd stand, und 2 Teller auf dem Tisch standen (die nie beide von ihm gebraucht wurden), so fing eine dünne Staubschicht an, sich in den Ritzen des Tisches abzusetzen. War heute etwas besonderes los, daß einfach nichts bereit war? Er hatte seine 8h Arbeit hinter sich gebracht, in seinem gewohnten Umfeld als Archivar des Rathauses von Berlin. Nichts war besonders gewesen. Keine Atombombe war gefallen,…

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Lauf (Rohfassung 2)

Lauf (Rohfassung 2)

Lauf (grundversion, wird noch teilweise geändert) Ich hetze wie ein Tier durch den dichter werdenden Wald. Nicht nur ähnlich einem Tier, nein, ein Tier BIN ich geworden. Vorbei an tiefhängenden Ästen, die meine Stirn wie Peitschen zerschlagen, unter Büschen voller Stacheln, durch den Schlamm, der sich in meiner zerrissenen Jeans sammelt. Mit Minute zu Minute werde ich mehr und mehr zum Wolf, zum Wesen ohne menschliche Züge. Ich höre, rieche die Hunde, die sie auf mich hetzen, lausche dem Gebell…

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Berlin: Der Rufer im Licht

Berlin: Der Rufer im Licht

Berlin ist großartig. Es vibriert vor Leben, die Häuserzeilen wechseln sporadisch zwischen Kunst und Kommerz, zwischen Reichtum und Bettlern, zwischen Kiez und Weltstadt. Ein Puzzle aus Menschenleben, zusammengedrängt in der U-Bahn sitzend, die Hände ausstreckend auf dem Alexanderplatz. Nun war ich mir dessen bewusst, als ich heute Morgen das Haus verließ. Die Welt schwamm in einem Meer aus Sonnenlicht, doch mein erster Schritt in den grellgelbe Wand stoppte abrupt. In der Ferne polterte eine Stimme. Ich drehte mich in diese…

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Die Konfiguration

Die Konfiguration

Sie saß an einem Tisch, die Füße um die Beine des Stuhls geschlungen, nach vorn gebeugt. Sie bewegte sich langsam, als würde sie durch die Realität schwimmen, mit Vorsicht, in filigraner Schönheit. Lüstern bewegten sich ihre Finger über die Puzzle-Teile. Verschwommen nahm sie Bilder wahr, jedes der Teile einzeln ein Universum, doch zusammen…. sie dachte nicht daran. Die Nachbarin schrie ihre Kinder an, als diese über die niedrige Decke im 2. Geschoss tobten. Von unten fühlte sie den Berufsverkehr. Ein…

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Die Geburt eines Ekels…

Die Geburt eines Ekels…

Ich hasse sie, diese verdammten Kopfschmerzen Nee, sind ja nichtmal Kopfschmerzen… es zieht quer vom Nacken hoch, wenn ich meinen Hals bewege. Kann kaum fernsehen, geschweige denn nach oben schauen. Na super. Wenigens sind alle kleiner als ich. Da häng ich schon die ganze Woche rum, die Frau nervt auch: Sie glaubt mir nicht Was ist also schlimmer? Dieser elende Schmerz, kann nachts nicht schlafen, oder nur aufm Rücken. Dann träum ich auch dämliches Zeug. Alpträume sollen ja kommen, wenn…

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